Am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) arbeiten Forschende und Technolog:innen aus vielfältigen Disziplinen gemeinsam an lichtbasierten Lösungen für Gesundheit und Medizin, für Umwelt, Energie und Sicherheit. Sie erforschen Sonden für die Krebschirurgie und Schnelltests für die Erkennung von Infektionskrankheiten. Sie analysieren, wie Medikamente wirken und spüren mit optischen Methoden Plastikpartikel im Gewässer auf. Sie ergründen die Rolle des Lichts für die Entstehung des Lebens auf der Erde und entwickeln neue Faserlaser für die Medizin.  

Ein zentrales Ziel des Instituts ist es, Forschungsergebnisse in die Anwendung zu überführen – von der Idee bis zum fertigen Gerät, from Ideas to Instruments. Dazu greifen am Leibniz-IPHT verschiedene Disziplinen und Technologien ineinander.  

Vom Physiker zur Mikrotechnologin: internationales Team von Italien bis Indonesien 

Die mehr als 450 Mitarbeitenden kommen aus der Physik, Chemie und Biologie, sind Ingenieurinnen, Mikrotechnologinnen und Laboranten. Und sie sind aus 38 Ländern der Welt an den internationalen Optik- und Photonik-Standort Jena gekommen: aus Italien und Südkorea, aus Rumänien, Indien und Indonesien, aus Taiwan und den USA, aus Würzburg und dem thüringischen Markersdorf.  

Diese Vielfalt ist nicht nur eine Stärke, sondern eine Notwendigkeit für wissenschaftlichen Fortschritt. Um das zu betonen, startet das Leibniz-IPHT die Kampagne „Wir forschen in Vielfalt“.  In einer Reihe von Kurzfilmen stellen sich Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen und Herkunftsländern vor und berichten über ihre Arbeit.  

Vielfalt ist der Schlüssel für unseren Erfolg 

Das Leibniz-IPHT steht für Vielfalt im doppelten Sinne: für interdisziplinäre und internationale Wissenschaft. „In der Vielfalt der Kulturen und Menschen sowie in unseren unterschiedlichen Perspektiven liegt der Schlüssel für den Erfolg unserer Forschung“, betont der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-IPHT, Prof. Jürgen Popp.  

„Wir können stolz darauf sein, dass am Leibniz-IPHT so viele Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen erfolgreich zusammenarbeiten. Wir setzen uns für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft ein, weil wir überzeugt sind, dass wir Spitzenforschung nur in einer Atmosphäre der Offenheit, des Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung betreiben können. Vielfalt und Wissenschaftsfreiheit sind der Grundstein unserer Forschung und unserer gemeinsamen Zukunft.“ 

 

 

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