Ein vom IPHT betreutes Jugend forscht-Team ist in der Kategorie Arbeitswelt Thüringensieger. Jakob Dieckmann, Bastian König und Lukas Fritzsche aus Jena haben aus einer Baumarktkiste und Material im Wert von 110 Euro ein mobiles und kostengünstiges Gerät entwickelt, um DNA-Sequenzen zu finden. Bislang kosten solche Geräte mehr als 5000 Euro.

Das Gerät basiert auf der LAMP-Methode (Loop-Medicated Isothermal Amplification). Dabei werden von einer sehr geringen DNA-Probe Kopien des DNA-Strangs gemacht, um DNA einfacher zu detektieren und zu analysieren. Die Analyse von DNA-Sequenzen durch die Vervielfältigung von nur wenig vorliegendem DNA-Material findet beispielsweise in der Forensik Anwendung.

Die Gewinner aller Landeswettbewerbe von Jugend forscht gehen im Bundesfinale vom 29. Mai bis 1. Juni in Künzelsau an den Start. Die Erstplatzierten beim Bundeswettbewerb erhalten ein Preisgeld von bis zu 3.000 Euro.

(v.l. n. r.) Bastian König, Lukas Fritzsche und Jakob Dieckmann (Foto: Carl Zeiss)

(v.l. n. r.) Bastian König, Lukas Fritzsche und Jakob Dieckmann (Foto: Carl Zeiss)