Präsentiert wurde ein Biochipsystem zum Vor-Ort-Nachweis von Mikroorganismen und Pflanzenpathogenen. Außerdem erhielten zwei Wissenschaftler einen STIFT-Preis für ihre Anbschlussarbeiten.

Dr. Thomas Schüler gewann den STIFT-Preis für seine hervorragende Promotion zum Thema „Enzymatisch generiertes Nanopartikelwachstum für Biochipsysteme in der Vor-Ort-Analytik“. Seine Arbeit hat maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung eines DNA-Chip basiertem Systems zum Nachweis verschiedenster mikrobieller Erreger, wie zum Beispiel der Kartoffelfäule bei Pflanzen oder der Maul- und Klauenseuche bei Tieren.

Das System wurde auf der Innovationsmesse in Halle 2 der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Viele Schüler und Gäste, darunter eine Weißrussische Delegation, stellten den Mitarbeitern der Arbeitsgruppe Spektroskopie/Bildgebung viele Fragen zur Funktionsweise des Systems. Zusätzlich konnten sich Schulklassen über Ausbildungsmöglichkeiten und Praktika am IPHT informieren. 

Einen STIFT-Preis für seine Diplomarbeit zum Thema „Erzeugung von Terahertz-Strahlung an Goldgitterstrukturen und ihre Charakterisierung“ gewann Dipl.-Phys. Albrecht Schmidt aus der Arbeitsgruppe Laserdiagnostik. Ihm gelang es, in seiner Arbeit Goldnanostrukturen als Terahertzstrahlungsquelle zu etablieren. Diese könnten zukünftig bei der Materialdiagnostik oder der Kontrolle von Medikamenten zum Einsatz kommen.

Wir gratulieren beiden Preisträgern ganz herzlich und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft!

 

 

Dr. Thomas Schüler (oben /2. v.r.) und Dipl.-Phys. Albrecht Schmidt (unten / 2. v.r.) zählten zu den glücklichen STIFT-Preisträgern.

Dr. Thomas Schüler (oben /2. v.r.) und Dipl.-Phys. Albrecht Schmidt (unten / 2. v.r.) zählten zu den glücklichen STIFT-Preisträgern.