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Forschungsprojekte

EU-finanzierte und -cofinanzierte Projekte

 Forschergruppe BIADIFA

Gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Die Forschergruppe „Biophotonische Analytik und Diagnostik mittels Hohlkernfasern“ (BIADIFA) stellt sich das Ziel, neuartige Lichtwellenleiter für die Nutzung von innovativen Lösungen in der Analytik, der Diagnostik, dem Monitoring und der Therapie für medizinische Anwendungen und im Bereich des Umweltmonitoring zu erschließen.

Den Fasersensortechnologien kommt hier eine Schlüsselrolle zu, aufgrund ihrer extremen Flexibilität und Miniaturisierbarkeit. Ziel dieses Projektes ist es, einen wesentlichen Beitrag für den technologischen Fortschritt der photonischen Technologien als innovative Werkzeuge in den Bereichen der Medizin, Gesundheit und Umweltanalytik zu leisten.

Förderkennzeichen: 2016 FGR 0051

 Forschergruppe FaserForLaser

Gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Das Gesamtvorhaben „Fasertechnologie zur Erforschung der Leistungsgrenzen von Laserfasern“ stellt sich das Ziel, durch grundlegende Untersuchungen limitierende Effekte der Leistungsskalierung von Fasern für Lasersysteme mit exzellenter Strahlqualität zu erforschen. Grundlage hierfür bildet die seit vielen Jahren bewährte Kooperation zwischen dem Leibniz IPHT Jena und dem Fraunhofer IOF Jena, deren Kompetenzen sich in der hier beantragten Thematik hervorragend ergänzen. Die Synergie der zwei Teilvorhaben wird es erlauben, diese Forschung effektiv voranzutreiben.

Einen Schwerpunkt der IPHT-Forschungsaktivitäten bilden dabei technologische Unter-suchungen zur Realisierung Thulium- und Holmium-dotierter Laserfasern über die Gasphasen¬dotierung zur Erschließung des Spektralbereichs um 2 µm. Die Gasphasendotierung ist dabei die Methode der Wahl zur Leistungsskalierung (cw- & Pulsleistung) mittels großer Faserkerne (LMA-Konzept) mit extrem homogener Dotandenverteilung. Zudem lassen sich Konzentrationsbereiche von Kodotanden (Al) erschließen, welche entscheidend für eine hohe Energieeffizienz von leistungs¬starken Tm-basierten Faserlasern sind (Kreuz-Relaxations-Effekte).

Weiterhin soll eine Kodotierung mit Ce ebenfalls über die Gasphase erfolgen, um in der späteren Anwendung Photo¬darkening(PD)-Effekte in Yb- und Tm-dotierten Fasern zu unterdrücken, die als eine wesentliche Ursache für Modeninstabilitäten (MI) angesehen werden. Aus diesem Zusammenhang (PD & MI) ergibt sich u.a. die Notwendigkeit und Chance für die enge Zusammenarbeit mit der Forschergruppe des IOF, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Leistungsskalierung zu gewinnen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Forschergruppe ist die Erforschung neuer photoempfindlicher Fasern zur faserintegrierten Realisierung von Resonatorspiegeln.

Die Verschiebung der Wellenlänge von Faserlasern in den augensicheren Bereich um 2 µm eröffnet neben der zu untersuchenden Erhöhung der Modeninstabilitätsschwelle auch neue Felder für Applikationen in der Medizintechnik oder Materialbearbeitung (z.B. von Polymeroberflächen). Dafür ist jedoch eine Wellenlängenskalierbarkeit (Durchstimmbarkeit) zur Adressierung spezifischer Wellenlängen um 2 µm notwendig. Das Konzept der stufen-gechirpten Gitter als variabel adressierbarer Resonator, welches bereits erfolgreich in Yb-dotierten Faserlasern angewendet wurde, soll hier erforscht und auf größere Wellenlängen zur Leistungsskalierung übertragen werden.

Die gemeinsamen Aktivitäten der Forschergruppen dienen auch der Unterstützung der Arbeiten zum Aufbau des Fasertechnologiezentrums am Campus Beutenberg.

Förderkennzeichen: 2015 FGR 0108

 Forschungsvorhaben FBS

Gefördert von:

 

 

Mit dem Vorhaben "Faserbasierte Biosensorik (FBS) – ein innovativer Ansatz für die Biophotonik" sollen Investitionen getätigt werden, um die am IPHT vorhandene Infrastruktur im Forschungsschwerpunkt Faseroptik wesentlich zu erweitern und um damit hochaktuelle und neue Forschungsfelder aus den Bereichen der Medizin oder Biotechnologie nachhaltig zu erschließen. Entsprechend der strategischen Ausrichtung des IPHTs, neue Ansätze in der Medizin und den Lebens- und Umweltwissenschaften zu erforschen und technologisch zu entwickeln, sollen die einzigartigen Eigenschaften von optischen Fasern für neue Lösungen in Medizin und der Biophotonik genutzt werden, um Thüringen als einen führenden Standort für medizinische und lebenswissenschaftliche Sensorkonzepte und Produkte zu etablieren.

Das Vorhaben wird vom Freistaat Thüringen unter der Nummer 2015 FGI 0011 gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

 Forschungsvorhaben InphoDeG

Gefördert von:

 

 

Ziel des Forschungsvorhabens zur „Erforschung und Herstellung höchstempfindlicher photonischer Detektoren für optische Gesundheitstechnologien“ (InphoDeG) ist der Ausbau der Infrastrukturen bei der Simulation, den Herstellungstechnologien und der messtechnischen Charakterisierung von photonischen Detektoren. Um die inhaltliche Fokussierung auf die optischen Gesundheitstechnologien erfolgreich am IPHT umsetzen zu können, sind der Ausbau und die Pflege einer breiten Palette ineinandergreifender komplementärer Technologien erforderlich, welche die technische Realisierung der unterschiedlichen Sensorkonzepte z.B. unter Nutzung funktionalisierter Oberflächen und quantenbasierter Detektionsmechanismen bis zu deren systemtechnischen Integration in innovative bildgebende und höchstempfindliche Messsysteme für medizintechnische Anwendungsszenarien ermöglichen.

Hierbei verknüpfen die Wissenschaftler im Wesentlichen drei verschiedene Arbeitsrichtungen synergetisch miteinander:

  1. Innovative auf nano- und mikrostrukturierten Metall- und Halbleiterstrukturen basierende Sensor-, Lichtsammel- und Lichtquellenkonzepte,
  2. Lichtdetektion auf Molekülebene (Nanoskopie), hochortsaufgelösten Fernfeld-Mikroskopie und hyperspektrale Bildgebung,
  3. Strahlungsdetektion in einem sehr weit gefassten Frequenzbereich von der Röntgenstrahlung über VIS bis hin zum fernen Infrarot.

Durch diese interdisziplinäre Betrachtungsweise gelangt man zu innovativen Detektionsansätzen auf dem Feld der optischen Gesundheitstechnologien, wie z.B. räumlich und zeitlich hochauflösende spektroskopische Methoden zur Untersuchung von Lebensprozessen.

Das Vorhaben wird vom Freistaat Thüringen unter der Nummer 2015 FGI 0008 gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

 Innovationsgutschein

Gefördert von:

 

 

Innovationsgutschein für die Vorbereitung eines  FuE-Kooperationsprojekts mit dem Thema: "Aktive und passive textile Kühlsysteme auf Basis von nanoscaligen Halbleitermaterialien durch Nutzung des thermoelektrischen Effekts".

Der Innovationsgutschein dient der Vorbereitung eines FTI (Fast Track to Innovation) -Kooperationsprojektes zur Einreichung bei der EU im Rahmen von Horizon 2020.

Die Arbeiten dazu umfassen die Erarbeitung der konkreten Aufgabenstellung und der  Strategie des Projektes für die Entwicklung  textilbasierter thermoelektrischer Kühlsysteme   zur Integration in  Bekleidung und für Industrieanwendungen,  Maßnahmen zur Gewinnung der notwendigen Kooperationspartner sowie die Durchführung von Patentstudien, Literaturrecherchen und Marktanalysen.

Projektlaufzeit:  24.6.2016 bis 15.10.2016

Das Vorhaben wird vom Freistaat Thüringen unter der Nummer 2016 IVN 0063 gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Laufende EU-Projekte

 ACTPHAST

ACTPHAST - Access Center for Photonics Innovation Solutions and Technology Support

Das durch die EU finanzierte Projekt ACTPHAST hat ein Expertenzentrum aufgestellt, um europäischen KMU technische Unterstützung auf dem innovativen Gebiet der Photonik anzubieten. Das Vierjahresprojekt, das im November 2013 gestartet wurde, hat die Forschungsinstitute zusammengeführt, um eine einzigartige Anlaufstelle zu bilden, die insbesondere schnelle Innovationsprojekte unterstützt, welche unter KMU-Beteiligung erfolgen und in der Regel sechs bis neun Monate dauern. Im Laufe des Projekts kooperiert das IPHT bereits erfolgreich mit den Firmen Fibotec, SUPRACON, Oxsensis und Grintech.
Koordinator: Vrije Universiteit Brussel, Belgien

Projektvideo: Wie funktioniert ACTPHAST

 BiophotonicsPlus

BiophotonicsPlus – Biophotonische Geräte für die angewandten Lebenswissenschaften und den Gesundheitssektor – ist eine länderübergreifende Bekanntmachung von Richtlinien zur Förderung von anwendungsorientierten Forschungsvorhaben im Bereich der Biophotonik und zielt in erster Linie auf die Stimulierung von Forschungsvorhaben ab, die innovative biophotonische Technologien und Methoden in Geräte oder Verfahren überführen, die in der klinischen, medizinischen oder industriellen Praxis Anwendung finden.

Hier finden Sie alle geförderten Verbundprojekte der Fördermaßnahme, in denen das IPHT Koordinator bzw. Partner ist:

FastFibreSim
Hochaufgelöste Mikroskopie für die Lebendzell-Diagnostik: Im Rahmen des Projekts Fast Life Cell Structured Illumination Microscopy (FastFibreSIM) wird daran geforscht, hochauflösende Mikroskop-Bilder für die Diagnostik lebender Zellen schneller und in einer präziseren Darstellung zu erhalten. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen der Förderinitiative BiophotonicsPlus (ERANET): "Biophotonische Geräte für die angewandten Lebenswissenschaften und den Gesundheitssektor". Die gemeinsame Initiative der teilnehmenden Länder und Regionen wird durch die Europäische Kommission unterstützt. Sie zielt darauf ab Forschungsvorhaben zu stimulieren, die innovative biophotonische Technologien und Methoden in Geräte oder Verfahren überführen, die in der klinischen, medizinischen oder industriellen Praxis Anwendung finden.
PhotoSkin
Optische Nadelsonden zum Monitoring der Therapie bei entzündlichen Hauterkrankungen zur Vermeidung von Rezidiven (PhotoSkin)
Das Ziel  des  Verbundes  PhotoSkin  ist,  eine  Routinediagnose  für  die  Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt,  zu  erforschen,  die  nicht  auf  einer  visuellen Inspektion  der  Hautoberfläche,  sondern  auf  einer  Detektion  der  Zusammensetzung  aller Hautschichten basiert. Koordiniert  vom IPHT, kombiniert das Projekt transnationale Kompetenzen innovativer High-Tech-Unternehmen (Z-light Ltd/Latvia, Elfi-Tech Ltd/Israel und TOPTICA Photonics AG), sowie des Charité-Krankenhauses in Berlin.
Real-MFM
Multispektrale Fluoreszenzmikroskopie als vielseitiges Werkzeug (Real-MFM)
In  der  modernen  Bio-Analytik  hat  sich  die  Fluoreszenzmikroskopie  als  unverzichtbares  Werkzeug zur Untersuchung von biologischen Gewebeproben auf zellulärer Ebene etabliert.  Ziel  des  Verbundprojektes  Real-MFM ist  es,  höchstempfindliche supraleitende Sensoren zu entwickeln. Auf  dem Real-MFM-Konzept basierende  Instrumente  können  daher  in  Zukunft  zum  einem  leistungsfähigen  Werkzeug  in  der   medizinischen   Forschung   werden   und   dabei   z. B.   die   Entwicklung   neuartiger   Therapieansätze und Medikamente zur Bekämpfung von Krankheiten ermöglichen.

 CanDo

Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien forscht im Rahmen des neuen EU-Projekts "CanDo: Analyse-Labor in Chip-Größe zur Krebsfrüherkennung" an einem Mini-Labor für die Früherkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Mit einem Budget von insgesamt vier Millionen Euro werden im Rahmen des Projekts Biomarker von Bauchspeicheldrüsenkrebs im Blut von Patienten vermessen und charakterisiert. Ziel ist es, die Diagnosezeit auf etwa drei Stunden zu verkürzen und die Wirksamkeit der Behandlung besser zu überwachen. Das CanDo-Konsortium besteht aus drei Firmen (Bayer, Imec und Gilupi) sowie sieben Forschungsinstituten und Universitäten aus mehreren europäischen Ländern (Deutschland, Belgien, Spanien und Schweden).
Koordinator: Universität Valencia, Spanien

 Cost Action Raman4Clinics

Das vom IPHT koordinierte internationale COST-Netzwerk "Raman4Clinics" bietet einen Rahmen für Forschungsaktivitäten von über 100 teilnehmenden nationalen Forschungsgruppen aus 26 europäischen Ländern, um gemeinsam Raman-basierte Anwendungen zur klinischen Diagnostik voranzutreiben. Das IPHT beteiligt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Infektionsdiagnostik und mikroskopischer Krebsdiagnostik. Die Mitarbeit innerhalb des COST-Netzwerkes trägt dazu bei, die Internationalisierungsstrategie der Leibniz-Gemeinschaft und des IPHT aktiv und intensiv auszugestalten.
Koordinator: IPHT, Deutschland

 CSIOnGlass

Im Rahmen des Marie-Skłodowska-Förderprogramms der Europäischen Kommission forscht Dr. Michael Vetter am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) an einem neuen Verfahren zur Herstellung von kristallinen Siliziumdünnschichtsolarzellen auf Glas. Die neue Technologie kann für die Solarzellenherstellung genutzt werden, aber auch für andere elektronische Anwendungen, wie etwa Flat-Panel-Displays und Sensoren, weiter entwickelt werden.
Koordinator: IPHT, Deutschland

 FINESSE

Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Network: FIbre NErve Systems for Sensing (FINESSE)

Das Ziel des Projektes ist, das Nervensystem von lebenden Körpern zu imitieren, indem es künstliche und natürliche Strukturen in Objekte verwandelt, die für externe Anregung durch modernste verteilte faseroptische Sensorik empfindlich sind - entweder für die Frühwarnung im Falle möglicher Gefahren oder zur Optimierung der nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen. 26 europäische Universitäten, Forschungszentren und industrielle Partner haben sich zu diesem  Innovative Training Network zusammengeschlossen, um 15 Early Stage Researchers (ESRs) in der Entwicklung neuartiger optischer künstlicher Nervensysteme auszubilden und den Technologietransfer dieser Sensoren von der akademischen Forschung zur europäischen Faseroptik-Sensor-Industrie zu unterstützen.
Koordinator: Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne – EPFL

 HemoSpec

Notfallpatienten brauchen schnell Hilfe, besonders wenn das Immunsystem sich gegen den eigenen Körper richtet wie bei einer Sepsis. Ein Minilabor, das schon aus wenigen Tropfen Blut die benötigten Infos für eine passende Therapie gewinnen kann, ist das Ziel des EU-Projekts HemoSpec. Das IPHT koordiniert das Projekt mit insgesamt acht Partnern aus Wissenschaft und Industrie, unter ihnen das Universitätsklinikum Jena (CSCC), die Universitätsklinik Athen, HORIBA Jobin Yvon. Die Wissenschaftler aus Griechenland, Italien, Portugal, Frankreich, Dänemark und Deutschland arbeiten gemeinsam daran, ein handliches Gerät zu entwickeln, das den Analyseprozess massiv verbessert. Die EU fördert das Projekt über bis Ende 2017 mit insgesamt 4 Millionen Euro.
Koordinator: Leibniz-Institut für Photonische Technologien, Deutschland

 LaserLab Europe

In dem Konsortium LASERLAB EUROPE - The Integrated initiative of European Laser Research Infrastructures -  sind die großen europäischen Labors vereint, die in der interdisziplinären Laserforschung tätig sind. Gemeinsam stehen sie für moderne Lasertechnologien und Laserforschung. Ziel der Zusammenarbeit sind Anwendungen in den Natur- und Lebenswissenschaften. Im Rahmen des Konsortiums können sich die verschiedenen Labors mit ihren jeweiligen experimentellen Erfahrungen und technischen Möglichkeiten in der Laserforschung auf ausgezeichnete Weise ergänzen. Der gezielte Aufbau von transnationalen Netzwerken in einem gut koordinierten Programm soll die Synergieeffekte dieser gemeinsamen Forschungsaktivitäten verstärken.

 LUNGCARD

LungCARD

Bei Lungenkrebs gilt Chemotherapie noch stets als Standardbehandlung, obwohl die meisten der nicht-kleinzelligen Lungenkrebstumoren nicht für diese Form der Behandlung empfindlich sind. Als Alternative zur Chemotherapie dient die Zieltherapie mit Gefitinib (epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor/ Tyrosinkinase-Inhibitor), die bei Tumoren Mutationen im EGFR-Gen bewirkt und die Wirksamkeit der Behandlung deutlich verbessert. Das LungCARD-Projekt hat ein Lab-on-a-Chip-Labor-Ansatz zur Detektion von EGFR-Mutationen auf zirkulierenden Tumorzellen von Non-Small Cell lung cancer (NSCLC) Patienten entwickelt.

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 MIB

Das Projekt „Multi-modal, endoscopic biophotonic Imaging of bladder cancer for point-of-care diagnosis“ (MIB) ist ein Zusammenschluss von neun europäischen Partnern und einem Fördervolumen von 6 Millionen Euro aus dem EU-Programm Horizon2020. Das IPHT erforscht im Projekt ein neuartiges Endoskop zur schnellen Diagnose von Blasenkrebs. Neben wissenschaftlichen Einrichtungen gehören zwei Krankenhäuser, zwei Universitäten und vier kleine und mittlere Unternehmen – darunter auch die Firma Grintech aus Jena – zu den Projektpartnern.
Koordinator: Technische Universität Dänemark

 MOON

MOON - Multi-modal Optical Diagnostics for Ocular and Neurodegenerative Disease

Die steigende Lebenserwartung in der Bevölkerung schafft eine dramatische Zunahme in den altersbedingten degenerativen Erkrankungen und den damit verbundenen Kosten des Gesundheitswesens. Das MOON Projekt (multimodale optische Diagnostik für altersbedingte Erkrankungen des Auges und des Zentralnervensystems) nimmt sich dieser gesellschaftlichen Herausforderung an, indem es photonische Technologien anwendet, um genau diese Erkrankungen zu bestimmen. In Einklang mit dem EU-Arbeitsprogramm Photonics KET 2016, entwickelt das MOON-Konsortium eine funktionale und multimodale Multiband-Imaging-Plattform, die labelfreie, molekular empfindliche Raman-Spektroskopie mit Hochgeschwindigkeits- und hochauflösender Optische Kohärenztomografie (OCT) kombiniert, um eine umfassende Diagnose für altersbedingte Erkrankungen des Auges und des Zentralnervensystems zu ermöglichen.
Koordinator: Technische Universität Wien

 PerspectH2O

COST Action PerspectH2O
Die Natur macht es vor: Pflanzen nutzen mit perfekter Zielgerichtetheit das Sonnenlicht zur Energiegewinnung. Das IPHT bündelt die Kompetenzen von über 100 europäischer Forschungseinrichtungen in einer COST Action, um die durch Licht induzierte Spaltung von Wasser zu untersuchen und gezielt Strukturen zu schaffen, die dies im Labor nachahmen. Ziel: Die Erschließung einer nie versiegenden Energiequelle.
Koordinator: IPHT, Deutschland

 Photonics4Life

Das europäische Exzellenz-Netzwerk Photonics4Life, an dem mehr als 25 Partner beteiligt sind, soll die verschiedenen interdisziplinären Forschungsaktivitäten und Technologien im Bereich der Biophotonik zusammenführen, koordinieren und für die industriellen und klinischen Anwender zur Verfügung stellen.
Koordinator: IPHT, Deutschland 

 PROBE

Dr. Stephen Warren-Smith vom Centre for Nanoscale BioPhotonics (CNBP), Adelaide/Australien forscht für zwei Jahre im Rahmen des Marie-Skłodowska-Curie Förderprogramms der Europäischen Kommission am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT). Ziel seiner Arbeiten ist die Weiterentwicklung von sehr kleinen Sensoren aus optischen Fasern für biomedizinische Anwendungen. Durch Optimierung des Faserdesigns und der Herstellungsschritte werden die Sensoren an die Messung bestimmter biologische Prozesse angepasst und neue optische Werkzeuge für die Lebenswissenschaften und die medizinische Diagnostik bereitgestellt.
Koordinator: IPHT, Deutschland

 RA Detect

RA Detect: One Platform- Multiple biomarker detection of Rheumatoid Arthritis

In diesem europäisch-indischen Projekt entwickeln wir ein vor-Ort-Diagnostik-System, welches multiple Marker von rheumatoider Arthritis identifiziert für die Frühdiagnostik dieser Krankheit. Rheumatoide Arthritis ist eine ist eine komplexe, chronisch entzündliche Autoimmunerkrankung, die in Schüben verläuft und weltweit zu den wichtigsten Ursachen für Invalidität der alternden Bevölkerung zählt.

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 SMARTER-SI

In SMARTER-SI (Smarter Access to Manufacturing for Systems Integration) bietet ein Verbund Europäischer Forschungseinrichtungen eine neuartige Fertigungsplattform an, um modernste Mikrosysteme für KMU und Mittelständler in kleinen Stückzahlen möglichst preiswert und ohne langwierigen Entwicklungsaufwand zu fertigen. Die EU-Komission hat Smarter-SI als eines von vier Referenzprojekten für die Initiative "Smart Anything Everywhere" ausgewählt.
SMARTER-SI ist eine Innovation-Aktion und wird gefördert durch die Europäische Kommission  im Programm Horizon 2020 (FKZ 644596) sowie durch das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (FKZ 15.0085).
Kooperationspartner sind aus Deutschland: Hahn-Schickard, CiS,  IPHT, VDI/VDE-IT,  CSEM (Schweiz), IK4-Ikerlan (Spanien), Swerea IVF (Schweden), UCC-TNI (Irland), und sieben KMUs.Rund 5,3 Millionen Euro Fördermittel fließen bis 2018 in den Aufbau und die Erprobung dieser Plattform.

SMARTER-Si-Video

 TRACE

TRACE - Tracking and Assessing the Risk from Antibiotic Resistant Genes using Chip Technology in Surface Water Ecosystems

Die zunehmende Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen wird zur gesundheitspolitischen Herausforderung globalen Ausmaßes. In diesem Zusammenhang spielt das Oberflächenwasser durch die Verbreitung antibiotikaresistenter Keime eine bedeutende Rolle. Forschung zum Auftreten und zum Risiko solcher antibiotikaresistenter Bakterien in unserer Umwelt und von ihren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit ist daher dringend nötig. Das Projekt TRACE entwickelt technologische Lösungen, die durch ein hohes Durchsatzverfahren eine einfache Detektion der Antibiotikaresistenz in Flächengewässer vor Ort zulassen, und wird durch den ersten gemeinsamen Anruf der Water Joint Programming Initiative (JPI) gefördert.

 WaterChip

WaterChip  - DNA Biochip for on-site water pathogen detection including viablility and antibiotic resistance testing

Global sterben täglich nahezu 6.000 Kinder an den Folgen wasserbedingter Krankheiten. Im WaterChip-Projekt arbeiten akademische und Industriepartner der Molekularbiologie (ILS Ahmedabad, Indien), Bioanalyse (Food GmbH, Deutschland), der technologischen Entwicklung (IPHT, Deutschland, ABC-Genomics, Indien) gemeinsam an der Erarbeitung einer innovativen Lösung: Schnelle Detektionsmethoden (< 1 Stunde) zum Aufspüren von durch Wasser übertragenen Krankheitserregern und ihren Indikatoren auf einem einzelnen Chip.

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 WISC

WISC - Window Integrated Solar Collector

Gerade in modernen und öffentlichen Gebäuden lassen die großen Fenster natürlich nicht nur Sonnenlicht, sondern auch Wärme durch (Treibhauseffekt), was wiederum zu einem höheren Energieverbrauch der Klimaanlagen und zu höheren Kosten führt. In dem europäisch-indischen WISC-Projekt entwickeln wir ein Fenstersystem, welches zwar transparent für das sichtbare Licht ist, aber gleichzeitig die Infrarot (IR)-Strahlung separiert und zur Energieerzeugung nutzt.

Das Partnership Programme des ERA – Nets New INDIGO (Initiative for the Development and Integration of Indian and European Research) gibt europäischen und indischen Wissenschaftler(inne)n die Möglichkeit zur gemeinsamen  Arbeit  an  einem  Thema  im  Bereich  Energieforschung.

Beendete Projekte

 E-SQUID

E-SQUID (Development of SQUID-based multiplexers for lage Infrared-to-X-ray imaging detector arrays in astronomical research from space) ist ein europäisches Verbundprojekt mit acht Partnern für die Entwicklung neuartiger, extrem empfindlicher Sensoren für den Einsatz in der Astrophysik.

Koordinator: HELSINGIN YLIOPISTO, Finnland

 FIBLYS

Im europäischen Projekt FIBLYS - Building an Analyzing Focused Ion Beam for Nanotechnology - werden von sieben Partnern innovative Geräte für die Strukturierung, Manipulation und Analyse von Materialien im nanoskaligen Bereich entwickelt.

Koordinator: IPHT, Deutschland

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 HIGH EF

Das europäische Projekt HIGH EF - Large grained, low stress multi-crystalline silicon thin film solar cells on glass - hat die Entwicklung eines einzigartigen und industrietauglichen Prozesses für die Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen mit hoher Effizienz (> 10%) zum Ziel (8 Partner).

Koordinator: IPHT, Deutschland

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 Nano3T

Im Projekt Nano3T - Biofunctionalized metal and magnetic nanoparticles for targeted tumour therapy -  werden von acht europäischen Partnern verschiedene Technologien zur Herstellung von biofunktionalisierten Nanopartikeln für die Hyperthermie entwickelt, die insbesondere bei der gezielten Bekämpfung von Krebserkrankungen angewendet werden soll.

Koordinator: Interuniversity Micro-electronics Centrum (IMEC), Leuven, Belgien

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 NanoPV

Das europäische Projekt NanoPV - Nanomaterials and nanotechnology for advanced photovoltaics - mit 12 Partner aus Forschung und Industrie zielt auf die Entwicklung neuer Technologien zur Erhöhung der Effizienz von Silizium-Soloarzellen ab.

Koordinator: STIFTELSEN SINTEF, Trontheim, Norwegen

 RODSOL

Im europäischen Projekt ROD SOL - All-inorganic nano-rod based thin-film solarcells -  werden von zehn Partnern Technologien für die Herstellung kostengünstiger und hocheffizienter Solarzellen auf der Basis von Silizium-Nanostäbchen entwickelt, die auf Glassubstraten oder Metallfolien abgeschieden werden.

Koordinator: IPHT, Deutschland 

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 S-Pulse

Die europäische Unterstützungsmaßnahme S-PULSE - Shrink-Path of Ultra-Low Power Superconducting Electronics - hat die Entwicklung von supraleitender Elektronik im Maßstab der CMOS Technik zum Ziel (15 Partner).

Koordinator: IPHT, Deutschland

 SINAPS

In SINAPS - Semiconducting Nanowire Platform for Autonomous Sensors - werden von fünf Partnern eigenständige, miniaturisierte Sensoren auf Basis von Halbleiter Nanowires entwickelt, die Ihren Energiebedarf aus der direkten Umgebung beziehen.

Koordinator: UNIVERSITY COLLEGE CORK, Irland

 SOLID

Ziel des Projektes SOLID - Solid State Systems for Quantum Information Processing - ist die Entwicklung kleiner Festkörper-Hybrid-Systeme, die  elementare Quanteninformationen bearbeiten und weiterleiten können (12 Partner).

Koordinator: CHALMERS TEKNISKA HOEGSKOLA AB, Schweden

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