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Forschungsabteilung Quantendetektion

Wissenschaftliches Profil

Die Abteilung Quantendetektion befasst sich mit der Entwicklung von Detektoren und Messsystemen für die Detektion am Quantenlimit. Kernaufgabe ist die Erforschung und Anwendung ungekühlter und gekühlter Sensoren für die Detektion elektromagnetischer Strahlung im langwelligen THz-Bereich und Infrarot-Bereich, gekoppelt mit der Entwicklung technologischer Verfahren zur reproduzierbaren Herstellung solcher Sensoren. Die Detektorentwicklung und –herstellung basieren auf hochentwickelten Mikro- und Nanotechnologien. Mit den Detektoren werden neuartige Messsysteme aufgebaut, die raum- und zeitaufgelöste Monitorierung gestatten.

Die Bearbeitung des Feldes entspricht dem Grundverständnis des IPHT, Forschung von der Idee bis zum Instrument zu treiben. Das Streben nach Instrumenten mit maximaler Empfindlichkeit und die Erforschung neuartiger Sensorklassen werden in erster Linie durch Anwendungen der Photonik in den Bereichen Lebens- und Umweltwissenschaften, Gesundheit sowie Sicherheit motiviert.

Forschungsthemen

  • THz-Abbildungssysteme und –Spektrometer
  • Quantenlimitierte photonische Detektoren
  • Ungekühlte thermische IR- und THz-Sensorsysteme
  • Mikro- und Nanotechnologie für die photonische Instrumentierung

Im Ergebnis dieser Arbeiten der Forschungsabteilung Quantendetektion werden vielfältige Anwendungen erschlossen. So reicht die Kompetenz der Abteilung von der Herstellung hochintegrierter Schaltkreise und Sensoren aus unterschiedlichen Materialien bis zur Entwicklung und dem Aufbau komplexer Messsysteme.

Adressierte Anwendungsfelder

  • Supraleitende Strahlungsdetektoren auf Bolometerbasis für die Radioastronomie und Sicherheitstechnik
  • Thermoelektrische Sensorsysteme für Anwendungen in Umwelt, Gesundheit und Medizin sowie Raumfahrt
  • Planare Mikro- und Nanooptik für biophotonische Spektroskopie


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