Vom 23. bis zum 25. Mai findet der internationale Workshop „Molecular Plasmonics“ am Institut für Photonische Technologien (IPHT) statt. Mehr als 60 Wissenschaftler aus aller Welt stellen aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Nanooptik für die Lebenswissenschaften vor.

Teilnehmern unter anderem aus Israel, Japan und Ägypten tauschen sich ab Donnerstag über neueste Erkenntinsse aus dem Forschungsgebiet der Molekulare Plasmonik aus. Der Schwerpunkt der Tagung liegt auf der Interaktion von nanoskaligen Metall-Nanostrukturen. Die optischen Eigenschaften von zum Beispiel Nanopartikeln können für neuartige bioanalytische Sensoren ausgenutzt werden.

Mögliche Anwendungen sind die schnelle und sensitive Untersuchung von Wasserproben und die Aufbereitung von Abwasser. ”Wie wir DNA oder andere Biomoleküle  mit kleinsten Metallnanopartikeln versehen, um diese anschliessend manipulieren und genauer untersuchen zu können, ist eine der Fragestellungen der Tagung“, erläutert PD. Dr. Wolfgang Fritzsche, Leiter der Abteilung Nanobiophotonik am IPHT, am Rande der Vorbereitungen.

Bereits seit 1999 organisiert Fritzsche Workshops zur Molekularen Nanotechnologie und seit 2005 zur Molekularen Plasmonik, die alle zwei Jahre im Wechsel stattfinden. Einer der Mitbegründer und immer wiederkehrender Gast ist Itamar Willner von der Universität Jerusalem. Er hält am Donnerstag Abend den Eröffnungsvortrag.

Bei der anschließenden Tagung werden sich am IPHT weltweit führende Vertreter auf diesem interdisziplinären Gebiet über das Potential für zukünftige bioanalytische Anwendungen wie zum Beispiel der medizinischen Diagnostik austauschen.

Link zur Programmübericht:

molecular-plasmonics.de/molplasmon13/programme.html