Finanzministerin Katja Wolf und Wissenschaftsminister Christian Tischner informierten sich am Institut über aktuelle Forschungsprojekte und den Transfer von Technologien in die medizinische Praxis.

„So viel positive Energie, so viel Lust auf Zukunft“, sagte Finanzministerin Katja Wolf nach ihrem Rundgang über den Beutenberg-Campus in Jena, wo sie neben dem Leibniz-IPHT auch das Leibniz-HKI besuchte. Sie zeigte sich beeindruckt von den Technologien, die hier entwickelt werden und hob die Bedeutung des Standorts für die Innovationskraft des Landes hervor. 

Wenige Tage später war auch Wissenschaftsminister Christian Tischner am Institut zu Gast. Auf seiner HighTech-Tour informierte er sich im direkten Austausch mit Forschenden darüber, wie neue photonische Verfahren helfen können, Krankheiten schneller, präziser und schonender zu erkennen und wie diese Innovationen möglichst rasch vom Labor in die medizinische Praxis kommen. 

Die Forschenden stellten den beiden politischen Gästen Entwicklungen aus dem Leibniz-IPHT vor, darunter ein multimodales Endoskop für die Krebsdiagnostik, ein tragbares Spektrometer für Infektionsanalysen außerhalb spezialisierter Labore sowie eine Laser-Sonde zur punktgenauen Entfernung von Tumorgewebe. Auch die Open-Source-Mikroskope des Spin-offs OpenUC2, präsentiert von Gründer Benedict Diederich, stießen auf großes Interesse. Diese Technologien zeigen exemplarisch, wie aus wissenschaftlichen Ideen marktreife Instrumente werden – ganz nach dem Leitgedanken des Leibniz-IPHT From Ideas to Instruments.  

Im Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen Popp, wissenschaftlichem Direktor, ging es darüber hinaus um strukturelle Fragen: Wie können weibliche Führungskräfte gezielter gefördert werden? Welche Rahmenbedingungen braucht exzellente Forschung? Und wie bleibt Thüringen ein weltoffener Standort, der auch für internationale Talente attraktiv ist?