Am Jenaer Beutenberg-Campus wurde gestern (10. Mai) gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Richtfest für ein neues Fasertechnologiezentrum gefeiert. Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) wird das Zentrum für die Erforschung und Entwicklung von optischen Fasern nutzen.

Dazu werden im Fasertechnologiezentrum Speziallabore für die Fertigung von aktiven und passiven mikro- und nanostrukturierten optischen Fasern errichtet. Weiterhin ist ein Ziehturm zur Herstellung der Spezialfasern vorgesehen.

Bauherr des Zentrums ist die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), die 6,8 Millionen. Euro in den Neubau investiert. Für die Ausstattung des neuen Faserlaserzentrums stellt das Thüringer Wissenschaftsministerium rund 5,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fertigstellung ist für das 4. Quartal 2016 geplant. Räumlich angebunden ist das Zentrum an das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, welches das Zentrum ebenfalls für Forschungszwecke nutzen wir.

Die Faseroptik ist seit mehr als 30 Jahren ein Forschungsschwerpunkt des IPHT. Basierend auf einer breiten technologischen Basis und einer Expertise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt das IPHT über eine hochmoderne, geschlossene Technologiekette zur Realisierung von innovativen Fasern und Faserkonzepten. Diese kommen in verschiedenen Applikationsfeldern im Bereich Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und Energie zum Einsatz.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Andreas Tünnermann (Leiter Fraunhofer IOF), Prof. Dr. Werner Bornkessel (Vorstand STIFT), Ralf Lehmann (Architekt), Markus Hoppe (Thüringer Wissenschaftsstaatssekretär)

v.l.n.r.: Prof. Dr. Andreas Tünnermann (Leiter Fraunhofer IOF), Prof. Dr. Werner Bornkessel (Vorstand STIFT), Ralf Lehmann (Architekt), Markus Hoppe (Thüringer Wissenschaftsstaatssekretär)