Im Thüringer Wasser-Innovationscluster entwickeln Forschende des Leibniz-IPHT photonische Sensoren für eine bessere Überwachung der Wasserqualität.

Wie lassen sich Rückstände von Medikamenten und Industriechemikalien im Abwasser schnell und zuverlässig nachweisen? An dieser Frage arbeiten Forschende des Leibniz-IPHT im Projekt KARLsens. Sie entwickeln Sensorchips mit metallischen Nanostrukturen, die bestimmte Schadstoffe mithilfe von Licht erkennbar machen sollen. Ziel ist ein Messsystem, das die Wasserqualität künftig direkt an Kläranlagen überwachen und eine gezieltere, ressourcenschonende Abwasserreinigung unterstützen kann.

Das Projekt ist Teil des Thüringer Wasser-Innovationsclusters (ThWIC), das im September in seine zweite Umsetzungsphase gestartet ist. Bei einem Treffen am Leibniz-IPHT stimmten die KARLsens-Projektpartner die nächsten Entwicklungsschritte ab und erhielten Einblicke in die Sensorforschung und -herstellung am Institut.

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