Ausgerichtet am „unmet medical need“ steht die Erforschung und Umsetzung innovativer bildgebender Verfahren für die qualitative und quantitative, multidimensionale und multimodale Charakterisierung infektionsrelevanter Zielstrukturen (DNA, Viren, Bakterien, Pilze, Hefen, Zellen, Gewebe, Ex-vivo und Invivo-Organe, Organismen, Biofilme) sowie deren Wechselwirkung mit externen Triggern (Therapeutika, Nanopartikel, Viren und Phagen oder Mikroorganismen) im Fokus der Basistechnologie 1 (BT 1) des Leibniz-Zentrums für Photonik in der Infektionsforschung (LPI). Mit den Arbeiten des Teilprojektes werden vor allem für die „Waben“ Multimodal Bildgebung, 3D-Imaging, photonische Hochdurchsatzverfahren,
Intelligente Probenpräparation und Systemtechnologie der diagnostischen und therapeutischen-Service-Pipeline Inhalte erarbeitet und in einem hohen Reifegrad (bis TRL 6) bereitgestellt.
Das Teilvorhaben des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) im Verbund BT 1 des LPI (BT 1- Leibniz-IPHT) umfasst dabei die methodischen und technologischen Grundlagen zur Realisierung und Bereitstellung multimodaler Bildgebungsverfahren mit dem Ziel, morphologische und chemische (morphochemische) Veränderungen biologischer Strukturen zu erfassen.
Verschiedene Anwendungsszenarien an exemplarisch definierten biologischen In-vitro- und In-vivo- Modellen sowie klinischen Proben der Partner Leibniz-HKI und UKJ kommen für die Erprobung der
bildgebenden Imaging-Plattformen über einen breiten Wellenlängen- (von IR bis UV) und Größenbereich (d. h. von großen Objekten wie z. B. Organen bis hin zu Nanoobjekten) zum Einsatz.

Das Projekt wird gefördert durch das VDI Technologiezentrum unter der Nummer 13N15464.

 

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