• Arbeitsthema: Konzepte für die Gefahrenabwehr auf Basis der Detektion am Körper verborgener Gegenstände – Hidden Thread Detector (HiTD)
• Kurzbeschreibung des Inhalts mit Bezug zu Photonik im IPHT bzw. Vernetzung im IPHT: Ziel des Projektes ist es, auf Grundlage der passiven Submillimeterwellenabtastung ein neuartiges und praxisrelevantes Verfahren zu schaffen, das die Beurteilung des Gefährdungspotenzials von Personen oder Personengruppen aus der Distanz erlaubt und auf rechtlich zulässige Weise eingesetzt werden kann. Kern des Projektes ist dabei die Weiterentwicklung der passiven Terahertzkamera in Richtung besserer praktischer Einsetzbarkeit, um eine spätere kommerzielle Verwertung durch die beteiligten KMU zu ermöglichen. Das IPHT soll im Projekt verschiedene wichtige Teilaufgaben lösen: die Etablierung einer Detektortechnologie für eine Arbeitstemperatur von 4–6 K, die Entwicklung eines SQUID-basierten Hochfrequenzmultiplexverfahrens für die Detektorauslese, sowie die hardwarenahe Bildverarbeitung. Dafür ist die vernetzte Mitarbeit mehrerer Forschungsabteilungen des IPHT notwendig.
• Kurze Beschreibung Stand der Technik; welche Spitzenleistungen und Alleinstellungsmerkmale werden gegenüber diesem Stand erreicht:
o TES-Detektoren für Submillimeterwellen: TES stellen eine etablierte Technologie dar und sind wissenschaftlich weitgehend verstanden. Für wissenschaftliche Zwecke werden TES jedoch üblicherweise bei Sub-Kelvin-Temperaturen eingesetzt, um höchste Empfindlichkeit zu erreichen. Im vorliegenden Projekt sollen dagegen Kühlaufwand und Kosten reduziert werden, daher erscheint eine Arbeitstemperatur von 4–6 K sinnvoll. TES hoher Empfindlichkeit bei dieser Arbeitstemperatur stellen ein Novum dar.

Das Projekt wird gefördert durch das VDI Technologiezentrum unter der Nummer 13N14713.