Beim ersten Hackathon in Jena, trafen sich vom 27. bis 29. Januar rund 50 junge Talente zum gemeinsamen Programmieren im Kulturbahnhof. Ziel des Wettbewerbs war es neue Ansätze für die Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung mikroskopischer Datensätze zu finden. Dr. Andrea Csáki, Arbeitsgruppenleiterin Nanobiophotonik am Leibniz-IPHT, stellte ein plasmonisches Mikroarray als Untersuchungsobjekt zur Verfügung. Die Veranstalter des Hackathons waren die Carl Zeiss AG und Amazon Web Services.

Der Hackathon, ein Kunstwort aus Hacken und Marathon, stand unter dem Motto: „Die Zukunft erfinden.“ Dafür stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz verschiedenen fachlichen Richtungen den Herausforderungen, die bei der Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung von Mikroskopiebildern auftreten. Als Untersuchungsobjekte dienten 200 Mikrometer große Spots aus plasmonischen Gold-Nanopartikeln der Arbeitsgruppe Nanobiophotonik. Durch Abscheidung von Metall kann die Größe der Nanopartikel und damit ihre Farbe variiert werden. Die gebildeten Teams des Wettbewerbs schufen beispielsweise ein Programm mit dem sich der Verlauf der spektralen Änderung auf dem Smartphone verfolgen und mit der Größe der Nanopartikel auf dem Mikroarray korrelieren lässt. Das beste Team gewann für den Entwurf einer App zur besseren Visualisierung mikroskopischer Bilder im Klassenraum eine Virtual-Reality Brille. Zur Jury gehörte unter anderem Prof. Reiner Heintzmann, Leiter der Abteilung Mikroskopie am Leibniz-IPHT.

Smartphone zum Auslesen eines plasmonischen Mikroarrays. Foto: Katrein Brenner

Smartphone zum Auslesen eines plasmonischen Mikroarrays. Foto: Katrein Brenner

Dr. Andrea Csáki im Gespräch mit Teilnehmern. Foto: Katrein Brenner

Dr. Andrea Csáki im Gespräch mit Teilnehmern. Foto: Katrein Brenner