Mehr als 1300 Besucher kamen zur Langen Nacht der Wissenschaften am 29. November in das Foyer des Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT).

Gezeigt wurden spannende Experimente zur bunten Welt der Nanopartikel, zur Analytik auf kleinsten Raum sowie Methoden zur Aufklärung von Vorgängen in lebenden Zellen. Ein abwechslungsreiches und witziges Programm konnten die Besucher auf der Bühne erleben. Die Theater-Turbine aus Leipzig stimmte mit Improvisationseinlagen die Zuschauer auf den 1. Sternstunden Science Slam ein.

In diesem wissenschaftlichen Kurzvortragsturnier wetteiferten drei Schüler sowie am späteren Abend drei Wissenschaftler um die Gunst des Publikums und der Jury.„Warum Flugzeuge fliegen“ erklärte Leon Bojunga vom Christlichen Gymnasium Jena, in einem verständlichen und unterhaltsamen Vortrag, der alle Anwesenden überzeugte. Aus den Händen von Thüringens Minister Christoph Matschie erhielt der kleine Sieger ein iPad mini als Hauptpreis.

Bei den Großen wurde es am Ende noch einmal richtig knapp. Die Summe aus dem Applaus des Publikums sowie der Wertung der Jury musste mehrmals nachgerechnet werden. Am Ende stand der Sieger fest: Marie Walde vom IPHT nutze ihren Heimvorteil und konnte charmant und mitreißend verdeutlichen, warum sie daran arbeitet Mikroskopie noch leistungsfähiger zu machen.

Heiß her ging es bei den Laborführungen, bei denen die Besucher live erleben konnten, wie einem Glasrohr eingeheizt werden muss, so dass aus ihm später eine dünne Glasfaser entstehen kann. Entspannung fanden Groß und Klein bei einem leckeren Glas „Gin-Photonic“ in der Photonic Lounge im Sitzungssaal des IPTH.