Plasmonische Strukturen für die Bioanalytik
in: Temporal Proceedings (2013)
Plasmonische Strukturen sind aufgrund ihrer feldverstärkenden und besonderen optischen Eigenschaften ein leistungsstarkes Mittel im Bereich der bioanalytischen Spektroskopie. Als prominentes Beispiel ist die sogenannte oberflächenverstärkte Raman-Spektroskopie (surface-enhanced Raman spectroscopy – SERS) zu nennen, die auf der Verwendung metallischer Nanostrukturen als SERS-Substrat und der Verstärkung des Raman-Signals durch die Wechselwirkung eines Analyten mit der metallischen, nanostrukturierten Oberfläche beruht [1]. Neben nanostrukturierten SERS-Arrays [2, 3] sind auch plasmonische Strukturen im THz-Bereich [4] als Erzeugnisse der Elektronenstrahllithographie Gegenstand aktueller Forschung.
In diesem Beitrag werden Technologien vorgestellt, die eine vereinfachte bzw. präzisere Herstellung metallischer Nanostrukturen für die Verwendung in Kombination mit optischen Techniken ermöglichen. Darüber hinaus werden bioanalytische Fragestellungen diskutiert, die unter Verwendung plasmonischer Strukturen im sichtbaren bzw. THz-Spektralbereich adressiert werden.