EN
Logo Leibniz IPHT
EN
Logo Leibniz IPHT

In starken Verbünden mehr erreichen

Das IPHT als kompetenter Forschungspartner: Nationale und internationale Kooperationen sind für die Forschungsarbeit des IPHT von großer Bedeutung. Regional besteht eine enge Anbindung an die Jenaer Hochschulen. Bei den außeruniversitären Instituten in Jena nimmt das IPHT eine Gelenkfunktion zwischen der Photonik und den Lebenswissenschaften ein. Das Institut ist in regionalen Netzwerken wie „optonet“ und „medways“ ein gefragter Partner für die Wirtschaft.

An mehr als 120 nationalen Verbundprojekten ist das IPHT als Forschungspartner beteiligt. Das Institut koordiniert mit dem Forschungsschwerpunkt Biophotonik des BMBF ein Programm zur Erforschung optischer Lösungen für biologische und medizinische Fragestellungen.

Das IPHT hat bei mehreren Projekten die Koordinatorenrolle inne. Hierzu zählen unter anderem der Leibniz-Forschungsverbund „Gesundheitstechnologien“, der Jenaer Forschungscampus „InfectoGnostics“ sowie das europäische Exzellenz-Netzwerk „Photonics4Life“.

Weltweit pflegt das Institut Kooperationen mit Partnern aus 45 Ländern. Das IPHT ist Gründungsmitglied des internationalen Netzwerkes „Biophotonics4Life“ und engagiert sich in bedeutenden wissenschaftlichen Wissenschaftsorganisationen.

Infectognostics - Forschungscampus Jena: Öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen

Der InfectoGnostics Forschungscampus Jena beschreitet als öffentlich-private Partnerschaft neue Wege in der Infektionsdiagnostik und Infektionsforschung. Mehr als 30 Partner aus Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft entwickeln im Dreiklang von Technologie, Anwendung und Herstellung marktreife Lösungen für die schnelle und kostengünstige Vor-Ort-Analyse von Infektionen in der Humanmedizin, Testsysteme für Tiererkrankungen sowie für den Erregernachweis in Lebensmitteln. Im Rahmen des zentralen Campus-Projektes „Pneumonie bei Immunsuppression“ entwickeln sieben Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft handliche Tests für die schnelle und nicht-invasive Diagnostik von Erregern der Lungenentzündung und deren Resistenzen.

Der InfectoGnostics Forschungscampus ist eine von neun geförderten Initiativen "Forschungscampus - öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). 

 

Leibniz Gesundheitstechnologien: Konkrete Technologie-Lösungen für drängende medizinische Fragestellungen

Der Leibniz-Forschungsverbund vereint Kompetenzen aus verschiedensten Wissenschaftsbereichen: Angefangen bei Photonik und Medizin über Mikroelektronik und Materialforschung bis hin zur Wirtschaftsforschung und angewandten Mathematik. Die 14 Mitgliedsinstitute verfolgen gemeinsam das Ziel, die medizinische Versorgung von Patienten zu verbessern. Durch einen interdisziplinären Ansatz sollen Prävention, Diagnostik und Therapie zusammenwachsen und so die Lebensqualität erhöhen.

Parallel dazu erforscht Leibniz Gesundheitstechnologien die sozialen und ökonomischen Folgen der neuen medizinischen Technologien, um deren Nutzen für den Anwender zu optimieren und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz für neue Technologien zu schaffen.

Abbe Center of Photonics: Forschung und Ausbildung im Bereich Optik und Photonik

Das Abbe Center of Photonics (ACP) ist ein wissenschaftliches Forschungszentrum auf den Gebieten der Optik und Photonik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik Jena (IOF), dem Helmholtz-Institut Jena und dem Leibniz-IPHT betreibt das ACP Grundlagenforschung sowie angewandte Forschung mit Fokus auf den Bereichen Ultraoptik, Starkfeldphysik und Biophotonik. Ein Hauptanliegen des Zentrums ist es, die interdisziplinäre Forschung und Ausbildung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete, wie Physik, Materialwissenschaften, Chemie, Biologie und Medizin, zu fördern. 

Das ACP verfolgt das Ziel, bis 2020 eines der führenden Europäischen Zentren für Forschung und Ausbildung im Bereich der Optik und Photonik sowie für die Entwicklung und den Transfer optischer Technologien zu sein. Hierzu unterhält und pflegt das ACP starke Verbindungen mit lokalen Industriepartner und der internationalen Wissenschaftsgemeinde. 

 

Jena Biophotonics and Imaging Laboratory

Das Jena Biophotonics and Imaging Laboratory (JBIL) bündelt die an verschiedenen Orten in Jena vorhandenen spektroskopischen und spektrometrischen Techniken und Instrumente unter einem institutionellen Dach. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Nutzer-offene Plattform mit einzigartigem Zugang zu methodenübergreifenden, multimodalen Bildgebungsverfahren. Das JBIL zielt darauf ab, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Jenaer Forschern, die spektroskopische und spektrometrische Techniken und Instrumente nutzen zu intensivieren und die gegebenen Ressourcen besser auszulasten. 

Das JBIL ist eine gemeinsame Initiative des Leibniz-IPHT, des Universitätsklinikums Jena, hier besonders des Center for Sepsis Control and Care (CSCC) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

 

Photonik in den Lebenswissenschaften - Licht für die Gesundheit

Die Biophotonik-Forschung spürt mit modernsten optischen Methoden den Lebensvorgängen nach, um Volkskrankheiten wie Krebs in ihren Ursachen zu verstehen, deren Anzeichen früher zu erkennen und neue hocheffiziente Therapiemethoden zu entwickeln. Langfristig, so die Hoffnung, könnten erste Warnzeichen des Körpers so früh erkannt werden, dass der Ausbruch einer Krankheit ganz vermieden werden könnte. Das Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die gesellschaftlich wie wirtschaftlich hochrelevante Fachdisziplin seit 2002 mit einer Förderinitiative.

 

HemoSpec: Europäische Partner vereinen Kräfte für die Gesundheit

Im Rahmen des EU-geförderten Forschungsprojekts HemoSpec bündelt ein multidisziplinäres Forscherteam aus sechs Europäischen Ländern seine Kräfte. Forscher, Mediziner und Ingenieure erforschen und entwickeln ein innovatives Gerät, welches die frühzeitige, schnelle und zuverlässige medizinische Diagnose von Infektionskrankheiten und Sepsis mit nur minimalen Mengen Blut des Patienten ermöglicht. Gesteuert von den Anforderungen der klinischen Partner, kombinieren die HemoSpec-Partner drei Schlüsseltechnologien für die exakte Untersuchung der Blutproben. Eine einfache Nutzeroberfläche sowie eine einfache Software zur Speicherung und Analyse von Daten bereitet die Dichte an Informationen in einem einzigen Arbeitsschritt für den Anwender in der Klinik auf.

 

Raman4Clinics

Raman4Clinics ist ein von der EU gefördertes Projekt zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Rahmen der European Cooperation in Science and Technology Action (COST-Action). Durch europaweit vereinte Expertise entstehen neue, marker-freie und schnelle Technologien basierend auf verschiedenen Raman-Spektroskopiemethoden, die die klinische Untersuchung von Körperflüssigkeiten, Zellen und Gewebe verbessern sollen. Die COST-Action schafft eine Plattform zur wissenschaftlichen Kommunikation, Austausch, Zusammenarbeit und zur Erschließung neuer Forschungsaktivitäten. Dafür bündeln die Partner ihr Wissen in den Bereichen Technologie, Bauteile, System- und Methodenentwicklung sowie medizinische Anwendung. Im Ergebnis entstehen neue Technologieportfolios für die klinische Diagnostik, die dem Patienten und der Wirtschaft zu Gute kommen. 

Logo Leibniz-Gemeinschaft