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Hochtechnologie aus Lego-Steinen: Faserziehturm als Modell gebaut

Der Faserziehturm am Leibniz-IPHT ist 14 Meter hoch und gehört zu den modernsten Forschungsziehanlagen für Glasfasern in Europa. Adrian Lorenz hat ihn aus Lego nachgebaut. Pünktlich zum Jubiläum: Vor zehn Jahren wurde im großen Turm die erste Faser gezogen.

 

Wie der Faserziehprozess funktioniert, veranschaulicht der Lego-Turm bis ins Detail. Foto: Adrian Lorenz

Mehr als 3.600 Steine in über 40 Stunden, dann stand der 1,40 Meter hohe Faserziehturm aus Lego. Entworfen und gebaut, samt eigens designter und maßangefertigter Einzelteile, hat ihn Physiker Adrian Lorenz aus der Abteilung Faserforschung und -technologie. „Die vielen Besucherinnen und Besucher in unserem Faserziehturm sind immer ganz fasziniert, wie dort aus einer starren Preform eine hochkomplexe, hochpräzise Faser entsteht. Wie dieser Prozess funktioniert, lässt sich in einem Lego-Modell, das man anfassen und ausprobieren kann, schön spielerisch veranschaulichen.“

Erwachsene und Kinder ließen sich so für Wissenschaft und Technik begeistern, das hat Adrian Lorenz während der Langen Nacht der Wissenschaften erlebt, bei der der Turm seine Feuertaufe feierte. An seinem Modell lässt sich die Ziehanlage, die sich im Original über vier Stockwerke erstreckt, mit ihren wichtigsten Funktionseinheiten auf einen Blick erfassen. Besucherinnen und Besucher können den Lego-Turm auf dem Weg zum echten Faserturm besichtigen.

Das Faser-Technologiezentrum am Leibniz-IPHT umfasst den gesamten Fasertechnologieprozess: von der Glasforschung über die Preform-Herstellung und das Faserziehen bis zur Charakterisierung. Glasfasern aus dem  Leibniz-IPHT werden sowohl von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Institut als auch von Industrie- und Forschungspartnern aus der ganzen Welt verwendet. Sie kommen als Lichtquellen zum Einsatz, als faseroptische Sensoren oder in Sonden und Endoskopen.

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