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Forscherteam des Leibniz-IPHT beteiligt sich an Bündnis für Wasserstoff-Modellregion

Maria Wächtler und Benjamin Dietzek vom Leibniz-IPHT beteiligen sich an dem Bündnis „H2-Well“, das das Bundesforschungsministerium in den kommenden fünf Jahren mit bis zu 15 Millionen Euro fördert. Im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „WIR! — Wandel durch Innovation in der Region“ treiben darin rund 40 Partner aus Gesellschaft, Forschung und Kommunen sowie Dienstleistung, Handwerk und Industrie die Entwicklung einer Wasserstoff-Modellregion zwischen der Elbe in Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Main in Oberfranken voran. Ziel des von der Weimarer Bauhaus-Universität mit initiierten Bündnisses ist es, Wasserstoff-Technologien vor Ort einzusetzen.

 

Jürgen Popp, Benjamin Dietzek, Volker Deckert und Maria Wächtler (von links) erforschen im Transregio-SFB CataLight nachhaltige Energiewandler. Foto: Leibniz-IPHT

„Wir sind daran interessiert, Potentiale für die Umsetzung unserer Grundlagenforschung innerhalb des Sonderforschungsbereich CataLight auszuloten“, erläutert Prof. Benjamin Dietzek als stellvertretender Sprecher von CataLight. In dem Transregio-Sonderforschungsbereich erforschen Wissenschaftler-Teams des Leibniz-IPHT, der Universitäten Jena, Ulm und Wien sowie des Max- Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz nachhaltige Energiewandler nach dem Vorbild der Natur. Indem sie sich an der natürlichen Photosynthese orientieren, wollen sie molekulare Katalysatorsysteme für die lichtgesteuerte Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff aus Wasser entwickeln.

Das Bündnis H2-Well ist eines von 20 ostdeutschen Initiativen, die das BMBF im Rahmen des Förderprogramms „WIR!“ unterstützt, damit sie mit innovativen Ansätzen den Strukturwandel in ihren Regionen vorantreiben. „Mit klugen Ideen und Innovationen können Regionen den Strukturwandel erfolgreich gestalten“, so Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. „Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten dabei eng zusammen – aus einzelnen Ideen wird so ein echtes ‚WIR!‘, das auch weit über die Region hinaus sichtbar werden kann.“

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