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Faserturm statt Klassenzimmer 

Kann man Glas biegen? Wie leitet eine Glasfaser das Licht? Und wie funktioniert ein optisches Telefon? Statt in der Theorie an der Tafel konnten Jenaer Schülerinnen und Schüler dies mit dem Fasertechnologie-Team am Leibniz-IPHT in der Praxis anschauen und ausprobieren. 

 

Wie hauchdünne optische Fasern hergestellt werden, erlebten die Jugendlichen bei einem Besuch der Fasertechnolgie-Abteilung. Foto: Leibniz-IPHT

Zu erleben, wie das, was die Jugendlichen im Physikunterricht bisher über Optik gelernt haben, in der Praxis angewendet wird, ist das Ziel der Optik-Projektwoche am Jenaer Anger-Gymnasium. Wie aus Glas optische Fasern werden, in denen nach dem Prinzip der Totalreflexion Licht eingefangen und über viele Kilometer weitergeleitet werden kann, erfuhren die 85 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe Sieben zu Beginn in einer Einführung. In den Laboren schauten sie den Wissenschaftlern und Ingenieuren der Abteilung Fasertechnologie über die Schulter, die die Glas-Vorformen für diese Fasern herstellen. Wie aus diesen fingerdicken Vorformen die hauchdünnen optischen Fasern gezogen werden, beobachteten sie anschließend im 14 Meter hohen Faserziehturm des Instituts. Selbst Hand anlegen konnten die Schülerinnen und Schüler auch. Im Charakterisierungs-Labor präparierten sie eine Glasfaser und untersuchten am Mikroskop, wie eine solche Faser in ihrem Inneren aussieht. Wie man mit Licht telefonieren kann, probierten sie ebenfalls aus — mit einem optischen Telefon.

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