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Verlässliche und gefahrlose Detektion

Die Bedrohung der Gesellschaft durch terroristische Anschläge ist in den vergangenen Jahren eines der zentralen Themen der Politik geworden. Verschärfte Sicherheitskontrollen an Flughäfen gehören zum täglichen Leben. Wie die öffentliche Diskussion über „Nacktscanner“ zeigt, sind die Einschränkung ethischer Prinzipien sowie die unbekannten gesundheitlichen Risiken zugunsten von mehr Sicherheit für viele Menschen ein zu hoher Preis.

Der diskrete Blick unter die Kleidung

Eine Alternative zu bisherigen Systemen ist die am Leibniz-IPHT realisierte passive THz-Sicherheitskamera. Sie detektiert verlässlich Waffen und Sprengstoffe, ist aus ethischer Sicht unbedenklich und birgt keinerlei gesundheitliche Risiken.


Eine aktive „Durchleuchtung“ von Probanden ist nicht erforderlich. Die Kamera misst die körpereigene THz-Strahlung. Gegenstände mit Gefährdungspotenzial – wie z. B. Waffen oder Sprengstoffpakete – welche am Körper getragen werden, verursachen einen verdächtigen Schatten auf dem erfassten Strahlungsbild. Im Vergleich zu bisher verwendeten Geräten stellt die THz-Kamera keine anatomischen Details dar und kommt daher ohne eine künstliche Verfremdung der Bilder aus. Darüber hinaus bedeutet der Verzicht auf eine aktive Bestrahlung die konsequente Vermeidung jeglicher potenzieller Gefährdung der Gesundheit der untersuchten Person.

Herzstück der Kamera ist ein von Leibniz-IPHT-Wissenschaftlern konzipierter und im institutseigenen Reinraum gefertigter, ultraempfindlicher Sensor sowie eine extrem rauscharme und leistungsfähige Ausleseelektronik.


Die THz-Sicherheitskamera ist ein Paradebeispiel für die konsequente Verknüpfung der Forschungsschwerpunkte am Leibniz-IPHT. Langjährige Erfahrungen und gewonnene Erkenntnisse aus den Bereichen der Mikro-/Nanotechnologie, der Systemtechnologie sowie der Photonischen Detektion ermöglichten zusammen die Entwicklung des Systems.

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