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Forschungsabteilung Biophysikalische Bildgebung

Wissenschaftliches Profil

Um ein besseres Verständnis von lebender Materie wie Zellen zu erlangen, und damit bessere Behandlungsmöglichkeiten bei Krankheiten zu entwickeln, müssen wir aufdecken wie Moleküle und Zellen miteinander interagieren. Vor allem müssen wir die Physik dahinter verstehen, d.h. die Biophysik. Um dies zu realisieren, vertrauen Wissenschaftler auf hochsensitive und nicht-invasive Analysemethoden wie zum Beispiel die Fernfeld-Fluoreszenz-Mikroskopie. Das Ziel der Abteilung Biophysikalische Bildgebung ist es, optimierte Beobachtungsmethoden bereitzustellen, um molekulare und zelluläre Interaktionen, vor allem auf Membranen, besser zu verstehen. Dafür verbessern wir existierende Techniken um ihre Grenzen zu überwinden. In unserer Abteilung arbeiten wir daher in mehreren zellbiologischen und biomedizinischen kollaborativen Forschungsprojekten.

Forschungsthemen

  • Fluoreszenz-Mikroskopie mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung
  • Beobachtung von molekularen Diffusionsdynamiken (Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie, Einzelmolekül-Tracking)
  • Methodische Verbesserungen (Gewebeaufnahmen, adaptive Optiken, Methoden-Kombination, korrelative Aufnahmen)
  • Daten-Analyse Methoden

Anwendungsbereiche

  • Untersuchung molekularer Diffusions-/Interaktions-Dynamiken in Membranen (Lipiden, Rezeptoren, („lipid rafts“) und deren biologischer Relevanz (z.B. Immunzellen) mit Hilfe von Einzelmolekül Fluoreszenz Spektroskopie (FCS, Tracking) und superauflösender Mikroskopie (STED)
  • Mikroskopie: STED, FCS, Tracking, MINFLUX, iSCAT, …
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