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Forschungsabteilung Nanooptik

Wissenschaftliches Profil

Die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie wird in der Regel durch die Größeninkongruenz zwischen Lichtwellenlänge und Größe der Moleküle in der Materie begrenzt. Exakt konstruierte Nanostrukturen bieten einzigartige Möglichkeiten, das optische Feld im Nanobereich zu verstärken und zu formen und damit die Wechselwirkungen zwischen Licht und Materie zu verbessern und zu kontrollieren. Basierend auf grundlegenden Kenntnissen in Physik und Chemie entwerfen wir das theoretische Design mittels Computersimulationen und realisieren die wohl definierten neuartigen Nanostrukturen mit Hilfe mordernster Nanotechnologien. Lineare und nichtlineare mikroskopische und spektroskopische Methoden werden eingesetzt, um die optische Reaktion der Nanostrukturen zu charakterisieren. Die so erzeugten funktionalen Nanostrukturen sind auf spezifische Anwendungen zugeschnitten und werden in die Praxis umgesetzt oder zur Lösung grundlegender Fragen in verschiedenen Forschungsbereichen genutzt. Ziel der Forschungsgruppe Nanooptik ist es, nanoskalige Licht-Materie-Wechselwirkungen durch den Einsatz von gezielt gestalteten Nanostrukturen zu verstehen, zu steuern und zu nutzen. 

Forschungsthemen

  • Plasmonische optische Nanoantennen und Nanoschaltungen 
  • Fluoreszierende Polymermikroresonatoren und -laser
  • DNA-Origami unterstützte Plasmonik
  • Plasmonische Sensoren
  • Chirale plasmonische Strukturen 
  • Plasmonenverstärkte Spektroskopie  
  • Chirale Mikroskopie

Anwendungsbereiche

  • Photokatalyse und Photovoltaik
  • Nichtlineare Signalerzeugung 
  • Gas- und Biosensorik 
  • Breitbandige chirale Sensorik
  • Gerichtete Photonenquellen
  • Hochauflösende chirale Mikroskopie
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