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Photonics for Life

Technologische Lösungen für Gesundheit, Umwelt, Medizin und Sicherheit 

Am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) in Jena nutzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Licht, um Lösungen für Fragen und drängende Probleme in den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Medizin und Sicherheit zu finden. Gemäß dem Motto „Photonics for Life“ erforschen sie lichtbasierte Technologien, die unser Leben sicherer, gesünder und sauberer machen. Insbesondere in den optischen Gesundheitstechnologien treibt das Leibniz-IPHT im Verbund mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft gezielt die Translation voran: die Umsetzung von Forschungsergebnissen in anwendungsfähige Lösungen — from Ideas to Instruments.

Führend in den optischen Gesundheitstechnologien 

Um von der Grundlagenforschung zur Anwendung zu gelangen, greifen am Leibniz-IPHT die Technologien auf den Gebieten Faseroptik, photonische Detektion und Biophotonik ineinander. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kombinieren hochempfindliche und spezifische photonische Nachweisverfahren mit Expertise auf den Gebieten Systemtechnologie, Fasertechnologie, Mikro- und Nanotechnologie sowie der Quantentechnologie und künstlichen Intelligenz. Dabei können wichtige Prozesse der Innovationskette am Institut selbst umgesetzt werden, denn das Leibniz-IPHT verfügt über eine herausragende Technologiebasis. Eine hochmoderne Infrastruktur mit einem Reinraum sowie zwei Faserziehtürmen erlauben unter anderem die Herstellung von mikrostrukturierten Glasfasern.

Die Schwerpunkte der Forschung am Leibniz-IPHT

•  Biophotonik: Molekülspektroskopie und hochaufgelöste und hyperspektrale Bildgebung sowie Faser-, Chip- und Nanopartikel-basierte Analytik für die klinische Diagnostik, Lebensmittel- und Umweltsicherheit, Phytopathologie und Veterinärmedizin, Pharmazieund Prozesskontrolle

•  Faseroptik: Erforschung von Fasersystemen, aktiven Fasern und Faserlaserlichtquellen für die Multikontrast-Bildgebung sowie die faseroptische Bio- und Chemosensorik für Lebens- und Umweltwissenschaften und Diagnostik

•  Photonische Detektion: Sensor- und Detektorsysteme höchster Sensitivität und Präzision für die zeit-, orts- und spektralaufgelöste Erfassung elektromagnetischer Strahlung (etwa um die Oberflächentemperatur auf Planeten zu messen) bis hin zur Einzelphotonendetektion

Das Leibniz-IPHT setzt Impulse in zahlreichen regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken und arbeitet eng mit der Universität und dem Universitätsklinikum Jena zusammen. Im Forschungsverbund Leibniz Gesundheitstechnologien und dem Forschungscampus InfectoGnostics befördert das Institut die Umsetzung von innovativen Diagnoseverfahren und ist international ein profilierter Akteur auf dem Gebiet der Photonik in den Lebenswissenschaften. 

25 Jahre Erfahrung

Das Institut wurde 1992 gegründet und betreibt seitdem weltweit anerkannte Spitzenforschung. Seit dem 1. Januar 2014 gehört das IPHT der Leibniz-Gemeinschaft an und wird gemeinsam durch den Freistaat Thüringen und den Bund gefördert. Mehr als die Hälfte des jährlichen Etats erwirtschaftet das Leibniz-IPHT durch das erfolgreiche Einwerben von Drittmittelgeldern, unter anderem bei der Europäischen Union, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie beim Bund und dem Freistaat Thüringen.

Durch die enge Anbindung an Forschung und Lehre sowie die Einbindung in leistungsfähige Netzwerke hat das Institut auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene starke Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft an seiner Seite. Am Leibniz-IPHT arbeiten 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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