Eine EU-Richtlinie schreibt ab 2040 vor, dass mindestens sechs Schadstoffe aus einer definierten Liste von zwölf spezifizierten Mikroschadstoffen in Abwasserproben von Kläranlagen kontrolliert werden müssen. Im Verbund entwickeln wir ein hoch automatisiertes und kostengünstiges Messsystem zur kontinuierlichen Vor-Ort-Überwachung dieser Schadstoffe, das den Transport von Abwasserproben zu Zentrallaboren überflüssig macht. Das System vereint Graphen-Feldeffekttransistoren, Trennsäulentechnologie sowie Massenspektrometrie und hat das Potential, den aktuellen Stand der Technik in der Umweltanalytik zu übertreffen und den Standort durch neue Verfahren, Produkte und Dienstleistungen wesentlich zu stärken.

Das Vorhaben wird vom Freistaat Thüringen unter der Nummer 2024 VFE 0096 gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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Kofinanziert von der EU