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Raum für exzellente Wissenschaft

Der Gebäudekomplex des Institutes bietet mit einer Grundfläche von über 7.250 Quadratmetern optimale Arbeitsbedingungen für die circa 330 Mitarbeiter und Gastwissenschaftler. Neben einem Reinraum und einer Faserziehanlage beherbergt das Leibniz-IPHT mehrere CARS- und Femtosekunden-Labore, Anlagen zur chemischen Gasphasenabscheidung (CVD) sowie zahlreiche weitere Speziallabore.

Reinraum

Der Reinraum mit einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern ist das technologische Herz des Institutes. Neueste Prozesse und Techniken der Mikrofabrikation kommen zum Einsatz und werden weiterentwickelt. Unter anderem erforschen Wissenschaftler Technologien zur Herstellung hochempfindliche Sensoren für elektromagnetische Strahlung und magnetische Felder. Die Sensoren sind einer der zentralen Bestandteile der Terahertz-Sicherheitskamera. Mikrofluidische Bauteile sowie Chips für die Bioanalytik können direkt am Leibniz-IPHT entwickelt und hergestellt werden. Die Prozesskette geht bis zur Herstellung von Labormustern und Kleinserien. Ein Qualitätsmanagement für wichtige Basistechnologien ist seit 2002 ISO-zertifiziert.

Faserziehtürme

Die Faserziehtürme zur Herstellung von Glasfasern mit hochkomplexen Kernen zählen europaweit zu den modernsten Forschungsanlagen für die Faseroptik. Fasern können hier in einem weiten Parameterbereich mit Geschwindigkeiten bis zu 100m pro Minute verzogen werden. Ausgehend von unterschiedlichen Faser-Preformen können komplexe Faserstrukturen mit Strukturgrößen bis in den Sub-Mikrometerbereich realisiert werden. Angepasste online Mess- und Regeltechniken sichern eine hohe Faserqualität und ermöglichen Mehrfach- wie auch Druckbeschichtungen der optischen Fasern. Dieses hohe technologische Niveau trägt dazu bei, die Position des Leibniz-IPHT als attraktiver Forschungspartner zu sichern.

Jena Biophotonic and Imaging Laboratory

Das „Jena Biophotonic and Imaging Laboratory“ (JBIL) ist eine nutzeroffene Plattform für lebenswissenschaftliche und medizinische Anwendungen. Unter dem Dach des JBIL werden verschiedenste spektroskopische und spektrometrische Techniken bzw. Geräte aus verschiedenen Einrichtungen in Jena zur Verfügung gestellt. Als eine gemeinsame Initiative des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Universitätsklinikums Jena (UKJ) ist das JBIL auch eng mit dem „Center for Sepsis Control and Care“ (CSCC) des UKJ verbunden. Daher kann das JBIL viele hochentwickelte photonische Geräte in Laboren des CSCC der Sicherheitsstufe S2 (Gentechnik und Biostoffverordnung) anbieten und damit die Entwicklung und Nutzung photonischer Methoden in der Sepis- und Infektiondiagnostik vorantreiben.

Forschungscampus Infectognostics

Der Forschungscampus InfectoGnostics am Jenaer Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF) ist ein Ort für Innovationen (Innovation Hub), an dem sich Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen und Einrichtungen austauschen und zusammenarbeiten. In ihm wird das  Konzept einer verbindlichen öffentlich-privaten Partnerschaft bereits heute umgesetzt, um beschleunigt/effizient zu neuen diagnostischen Ansätzen zu gelangen, mit denen sich Krankheitserreger und deren Medikamentenresistenzen schneller bestimmen lassen.

Imaging-Center im Rahmen des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“

Das sich im Aufbau befindende Imaging-Center, das unter Federführung von Prof. Rainer Heintzmann und Prof. Christian Eggeling im Rahmen des Exzellenzclusters entsteht, adressiert das Thema der Spektroskopie/biomedizinische Mikroskopie und Bildgebung auf drei Ebenen: 1) Der Application Room ist eine State-of-the-art-Bildgebungseinrichtung mit modernsten Mikroskopen für die nicht-invasive Einzelzellen- und Einzelmoleküldetektion sowie der Bildgebung von komplexen Proben. 2) Im Prototype Room können Labormuster und Prototypen u. a. des Leibniz-IPHT mit einem hohen Technologischen Reifegrad in einer Laborumgebung mit der biologischer Sicherheitsstufe S2 getestet und angewendet werden. 3) Der Vision Room ist eine kreative Plattform für die Entwicklung und Erprobung von visionären optischen Ansätzen aus der Grundlagenforschung, z. B. Ansätze des Ghost Imaging sowie die extreme Ultraviolet (XUV)-Mikroskopie.

FLUXONICS Foundry für supraleitende elektronische Schaltungen

FLUXONICS vereint Europäische Universitäten, Forschungsinstitute und Industriepartner mit dem Ziel, in Europa die Entwicklung der supraleitenden Elektronik und damit verbundene technologische Innovationen durch Forschung, Ausbildung und Wissenstransfer voranzutreiben und zu fördern. Innerhalb von FLUXONICS agiert das Leibniz-IPHT als Fluxonics Foundry zur Entwicklung und Fabrikation integrierter supraleitender Schaltungen und Sensoren.

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