Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) plant gemeinsam mit der Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät (CGF) der Friedrich-Schiller Universität Jena die Einrichtung und gemeinsame Berufung einer W3-Professur für „Optische-molekulare Diagnostik und Systemtechno-logie“ nach dem Berliner Modell.
Optische und molekulare Analyse-Methoden sind weltweit wichtige Schlüssel¬technologien für den Fortschritt vor allem in den Bereichen Umwelt-, Lebenswissenschaften und Medizin. Insbesondere für die Region Jena spielen die optischen Technologien sowohl für die akademische Forschung und Lehre als auch für die wirtschaftliche Fortentwicklung eine tragende Rolle.
Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. (IPHT) erforscht entsprechend seinem Slogan „Photonics for life“ photonische und biophotonische Verfahren und Systeme von den wissenschaftlichen Grundlagen bis zur Anwendung. Es erarbeitet damit Lösungen für drängende gesellschaftliche Fragen aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, und Sicherheit. Die Forschung des IPHT zielt darauf ab, bei seinen photonischen und biophotonischen Lösungen in puncto Auflösung, Sensitivität, Spezifität, Geschwindigkeit, Genauigkeit und Automatisierung in neue Dimensionen vorzudringen. Sie legt damit z. B. die Grundlagen für eine schnellere und genauere medizinische Diagnostik, für eine neue Qualität der Lebensmittel- und Wasseranalyse sowie für innovative Sicherheitstechnik und dient letztlich dazu, das Leben sicherer und gesünder zu machen.
Um die Translation von wissenschaftlichen Ergebnisse in Richtung Anwender z.B. Kliniken zu befördern, d.h. um das Valley of Death zwischen angewandter Grundlagenforschung und Anwendungsforschung zu überwinden, müssen photonische und biophotonische Lösungen mit einem hohen Technologiereifegrad (TRL) realisiert werden. 

Das Projekt zählt zu den sonstigen Förderungen.