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Neues Verfahren zur Herstellung von Quarzglaspreformen ausgezeichnet

Optische Quarzglasfasern mit ungewöhnlichen Eigenschaften erfordern ungewöhnliche Herstellungsmethoden. Ein neues Verfahren präsentierten Dr. Jan Dellith, Dr. Sonja Unger und Stefan Pochert vom Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) sowie die Partner des Projektverbundes „3D Quarz" auf dem Thüringer Werkstofftag 2017. Das wissenschaftliche Poster wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Jan Dellith, Erstautor der Veröffentlichung. Quelle: Sven Döring/IPHT Jena

Da optische Spezialfasern aus Quarzglas hohe Ansprüche an Materialien und Herstellungsprozesse stellen, erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-IPHT, der Ernst-Abbe Hochschule Jena sowie die vier Firmenpartner Fiberware GmbH, MAICOM Quarz GmbH, HTM Reetz GmbH und 3D Schilling GmbH im Rahmen des Verbundprojektes „3D Quarz“ neue Verfahrenslösungen und Quarzglasmaterialien. Das Poster mit dem Titel „Von nanoskaligen SiO2-Pulvern zur optischen Faser“ zeigt die Herstellung von Preformen aus hochdispersen Quarzglaspulvern mittels additiver Technologien. Damit lassen sich unkonventionelle Preformgeometrien realisieren, deren Herstellung mit etablierten Methoden schwierig oder unmöglich ist. Die vorgestellte Prozesskette umfasst die Pulvervorbehandlung, das Laser-Sintern, die Verglasung poröser Grünkörper sowie das Faserziehen. 

Das Verbundprojekt „Realisierung einfacher und komplexer Quarzglasprototypen via 3D-Drucktechnologie“ (3D Quarz) ist ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, gefördert im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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