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Sommerschule 2017

Wir laden Euch ein zur 13. Jenaer Sommerschule der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der FSU Jena in Zusammenarbeit mit dem Beutenberg Campus e. V. Dieses Jahr steht die Sommerschule unter dem Thema „Chemie für die Energiewende“.

Chemie für die Energiewende

Die Energiewende ist in aller Munde und die Politik diskutiert eine Vielzahl von Maßnahmen, um die Abhängigkeit  der Wirtschaft und unseres Lebensstils von fossilen Brennstoffen wie Öl und Kohle zu beenden. Dies ist nicht nur vor dem Hintergrund der Begrenztheit dieser Ressourcen eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre sondern auch deshalb, weil die Verbrennung fossiler Brennstoffe für die Entstehung des Treibhaus-Effekts verantwortlich ist. Um die Energiewende gelingen zu lassen, sind eine Vielzahl von miteinander verknüpften Einzelaufgaben zu lösen. So müssen z. B. Stromnetze auf- und umgebaut, elektrisch getriebene Fahrzeuge erfolgreich in den Markt gebracht und die Dämmung von Gebäuden verbessert werden.

Diese Sommerschule möchte den Beitrag der Chemie und Materialwissenschaft zu einer erfolgreichen Energiewende und die damit verbundenen Herausforderungen anhand ausgewählter Beispiele diskutieren. Dabei werden insbesondere Themen aufgegriffen, die sich mit der Umwandlung von Sonnenlicht in nutzbare Energieformen und der Möglichkeit elektrische Energie kostengünstig und nachhaltig zu speichern befassen: Wie können wir von der Natur lernen und die Photosynthese in Reagenzgläsern abbilden? Wie soll die Batterie der Zukunft aussehen? Können wir Polymere nutzen, um Energie zu speichern oder Sonnenlicht in elektrische Energie zu wandeln? Wie können wir Solarzellen in unsere Kleidung oder in Architektur integrieren?

Die Sommerschule 2017 wird sich diesen und anderen anspruchsvollen und interdisziplinären Fragen widmen und eine Einführung in diese Themen ebenso geben wie die Gelegenheit zum Gespräch mit führenden Experten aus Industrie und Wissenschaft.

Wer sind wir?

Angehörige der Friedrich-Schiller-Universität Jena und einiger Institute des Beutenberg-Campus haben sich mit Lehrerinnen und Lehrern Thüringer Schulen zusammen getan, um Schülerinnen und Schülern mehr Spaß an den Naturwissenschaften zu vermitteln und sie für ein Studium zu begeistern. Dafür entwickeln wir neue Unterrichtskonzepte, Experimentiersets und Veranstaltungen. Eine davon ist die Sommerschule.

Wer kann mitmachen?

Naturwissenschaftlich interessierte und besonders begabte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 und 11 an Thüringer Gymnasien.

Was bieten wir an?

Die Teilnehmer lernen in kompakter Form das Leben an der Universität und an außeruniversitären Forschungseinrichtungen kennen. Sie hören eine Einführung in das aktuelle Thema der Sommerschule und führen Experimente im Schülerlabor der Friedrich-Schiller Universität Jena durch. Die Schüler treten auch selbst in Aktion und präsentieren in Kurzvorträgen eigene Arbeiten (z. B. Seminarfacharbeiten). Eine Tagesexkursion ergänzt das Programm. Natürlich kommt auch die Freizeit nicht zu kurz: Abends wollen wir das vielfältige kulturelle Angebot der Universitätsstadt Jena nutzen.

Organisatorisches

Es wird ein Kostenbeitrag von 75 Euro pro Schüler erhoben (inkl. Übernachtung, Frühstück, Mittagessen). Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Schüler begrenzt.

Anmeldeschluss ist der 28. April 2017.

Abgabeschluss für die Kurzzusammenfassung der Schülervorträge ist der 12. Mai 2017. Als Thema eignet sich z. B. eine Seminarfacharbeit, aber auch andere naturwissenschaftliche Themen können eingereicht werden. Ein Gremium wählt zehn der eingegangenen Kurzzusammenfassungen aus, die ins Programm mit aufgenommen werden. Die besten Vorträge werden prämiert.

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