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Schonend, schnell und punktgenau

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt stetig: Alterung und Geburtenrückgang wirken sich in den kommenden Jahrzehnten mit zunehmender Dynamik auf die Gesellschaft aus. Damit einhergehend wachsen die Anforderungen an die medizinische Versorgung. Neue und schonende Verfahren sind notwendig, um Krankheiten früh zu erkennen, die Wirkung von Therapien genauer zu kontrollieren und besser an den
einzelnen Patienten anzupassen. Für die Zukunft müssen im Dreiklang von Technologie, Anwendung und Herstellung technologische Lösungen und martkreife Verfahren für bislang nicht abgedeckte medizinische Bedürfnisse gefunden werden.

Wissenschaftler am IPHT erforschen, wie Licht als Werkzeug zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten genutzt werden kann. Die Anwendungsgebiete innerhalb der Medizin sind vielfältig. Entsprechend breitgefächert sind die Lösungsansätze, die das IPHT bietet. Modernste spektroskopische und mikroskopische Bildgebungsverfahren ermöglichen einzigartige Einblicke in Gewebestrukturen, Zellen und Moleküle. Bisher verborgene Vorgänge werden auf diese Weise sichtbar gemacht. Keime und Bakterien lassen sich durch Point-of-Care-Schnelltests (POC) schnell und eindeutig identifizieren. Aktuelle Forschungsprojekte konzentrieren sich auf die spektroskopische Analyse zur Bestimmung von Infektionserregern und zirkulierenden Tumorzellen in Blutproben. Neue Diagnoseverfahren ergeben sich durch den Einsatz von hochempfindlichen Fasersensoren, zum Beispiel in Endoskopen.

Das IPHT koordiniert den Forschungsverbund „Leibniz-Gesundheitstechnologien“. Im Jenaer Forschungscampus „InfectoGnostics“ erforscht und entwickelt das IPHT gemeinsam mit Partnern in öffentlich-privater Partnerschaft am Zentrum für Angewandte Forschung der Universität Jena neue Technologien für die Diagnostik von Infektionen.

Optische Technologien tragen dazu bei, dass wir Krankheiten besser verstehen, früher erkennen, gezielter und schonender behandeln oder vermeiden können.

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