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Forschungsabteilung Mikroskopie

Mithilfe moderner mikroskopischer Methoden lassen sich biomedizinische Mechanismen im Submikrometerbereich sichtbar machen. Sowohl die Entwicklung neuer Methoden und Instrumente für die Lichtmikroskopie als auch die Weiterentwicklung bereits bekannter Techniken sind Forschungsschwerpunkte unserer Arbeitsgruppe. Enge Kooperationen mit biologischen und medizinischen Forschungsgruppen ermöglichen dabei individuelle und anwendungsorientierte Optimierung  mit dem Ziel,  biomedizinische Vorgänge besser zu verstehen. Ein Ziel ist z.B. die dynamische Darstellung von Rezeptorfunktionen oder polymikrobieller Infektionen in Echtzeit.

Langfristig soll durch die Kombination optischer Methoden ein hochauflösendes Mikroskop zur schnellen Bildgebung an lebenden Zellen mit 50 nm Auflösung und mehreren Farbkanälen entwickelt werden.

Mit Hilfe laserspektroskopischer Methoden lassen sich Wechselwirkungsmechanismen von Laserstrahlung mit optischen Materialien sowie dielektrischen, optischen Beschichtungen zerstörungsfrei untersuchen. Ein wichtiges Ziel sind dabei Arbeiten zur Verbesserung bestehender bzw.  Entwicklung neuer Laserquellen, u.a. für die Bearbeitung biophysikalischer Fragestellungen.

F&E-Aktivitäten

Grob lassen sich unsere Aktivitäten in folgende Thematische Schwerpunkt einteilen:

Fluoreszenzmikroskopie mit höchster Auflösung: Dieser Teil konzentriert sich darauf die Auflösung im Fluoreszenzmikroskop zu steigern.
Alternative mikroskopische Methoden: Hier werden verschiedenste Mikroskopverfahren entwickelt um Geschwindigkeit und Sensitivität zu steigern, photobleichen zu vermindern, bzw. Methoden erforscht um andersartige Information wie z.B. zur Multispektrale Raman-Streuung zu gewinnen.
Entwicklung neuartiger Algorithmen für die Bildverarbeitung: Da die meisten Mikroskopverfahren eine dedizierte Bildverarbeitung benötigen werden in der Abteilung auch viele Algorithmen insbesondere zur Bildrekonstruktion bzw. Entfaltung entwickelt.
Hochsensitive Detektion kleinster Verluste in optischen Materialien und Beschichtungen: Schwerpunkte hier sind der absolute Nachweis geringster Absorptionen und deren Ursachen sowie kleinster optischer Verluste z.B. zur Vermessung höchstreflektierender Spiegel.

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